Hacking learnings

In the spirit of sharing and to get into the mood for the big knowledge-work-and-workflow post (later, later)  I thought it’s probaly cool to jot down some of the things I learned and hacked last week. Obviously these weren’t day-time-things but night-time-instead-of-watching-television projects. Let’s see:

– got a new Arduino Uno board and resurfaced soldering iron, LEDs, transistors, capacitors and a lot more hardware. You know I’m an electrical engineer by training (this gets lost sometimes by the added shields of business administration fluff etm.) Big fun and I’m seeing a robotics project coming up.
– designed and set-up a Contao Website. Contao, formerly known as TypoLight is a light-weight PHP/MySql/Apache OpenSource content management system and a likely addition to my toolbox, probably replacing systems like Mambo, Joomla and Typo3, yes.  My Drupal hacks and OpenAtrium prototypes are safe, don’t worry.
– set up two home servers on the Dockstar platform, running Debian Squeeze and  providing printing and NFS services to my local network. DynDNS is set up for the first machine (sic!) named zwergle, the other one gnomle will stay behind the firewall. These names are only part-joking, given that the machines are booting from USB sticks and consuming less than 5 Watt.
– downloaded tons of scientific papers during the last days of the SAGE free journals program – honestly I don’t know when to read skim them. It’s probably an idea to make some sort of blogging project out of it?

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Working Wikily

Working Wikily has just been published as an article in the summer edition of the Stanford Social Innovation Review. This version contains new examples and is written in a more narrative format that is even easier to read. I hope you find it valuable. You can view it in the reader below or download the PDF from the SSIR website. Please pass it along to anyone you know who might be interested in applying these ideas to their work (via)

So pass it along:

View more documents from Noah Flower.
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Expertenbefragung: Enterprise 2.0 und Change Management

Diese Befragung ist sicher auch für den einen oder anderen meiner Leser interessant – und sie verspricht einen Einblick in Veränderungen und Entwicklungen, die sich seit der ersten Runde in 2008 ergeben haben.

Das Enterprise 2.0 hat seither ohne Frage an Akzeptanz gewonnen, jetzt wäre ich gespannt zu sehen ob, in welchem Maße und wie genau seine Instrumente auch für das organisatorische Wandelmanagement eingesetzt werden:

Ermöglichen Web 2.0-Technologien neue Perspektiven für das Change Management? Mit dieser Expertenbefragung möchte der Lehrstuhl für Organisation am Betriebswirtschaftlichen Institut der Universität Stuttgart in Kooperation mit der Know How! AG und der centrestage GmbH diese Frage untersuchen.

Ziel dieser Befragung ist es, über Expertenurteile eine aktuelle Einschätzung zum Einsatz von Wikis, Weblogs, sozialen Netzwerken, Microblogs und anderen Web 2.0-Technologien in Change Management Vorhaben zu erhalten. Es ist eine Folgeerhebung, die auf einer ersten Befragung aus dem Jahr 2008 aufbaut.

Unter Change Management versteht man alle Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten, die eine umfassende, bereichsübergreifende und inhaltlich weit reichende Veränderung – zur Umsetzung von neuen Strategien, Strukturen, Systemen, Prozessen oder Verhaltensweisen – in einer Organisation bewirken sollen. Diese Befragung richtet sich an Change Manager und andere Fachexperten, unabhängig davon, ob sie Erfahrungen mit dem Einsatz von Web 2.0-Technologien haben. Einen Überblick zu aktuellen Web 2.0-Technologien setzen wir dabei voraus.

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Lotusphere 2010: Labs of all kind

LotusLive Labs and the initial offerings made me go pay a visit to the Labs people at Lotusphere. Here’s a picture to give you an impression of the athmosphere in the Lab rooms:

And they had answers too. And yes, the research people are demoing all sorts of cool stuff, that you’re not supposed to photograph, albeit I’ve understood that these innovations are tested out by IBM employees already inhouse. Anyway – I had to step outside of the room to take that picture …

Got a demo of Project Concord, something that Ed Brill comments on like this:

this project demonstrates some very cool collaborative document editing, contextual commenting, smart tables, and task and attention management. It is designed to work with installed editors (e.g. Symphony), browser users, and even mobile users

[…] LotusLive Labs is intended to be an incubator for new cloud-based capabilities, and Project Concord is just one of those.

I’ve also checked out some ideas of social data visualization, part of the IBM ideas and plans around Social Analytics – plus the real-time crowdsourcing of presentation building with Shared Presentation.

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Akzeptanz- und Erfolgsfaktoren für kooperative Technologien

kooperative technologien

Via Netzpolitik und KoopTech-Blog – die Studie von Christiane Schulzki-Haddouti et al. an der Hochschule Darmstadt über Kooperative Technologien – internetbasierte Formen der Zusammenarbeit (pdf):

Welche aktuellen Internettechnologien aus den Bereichen Web 2.0 und Social Software verwenden Unternehmen und Organisationen bereits? Was für Werkzeuge stehen ihnen zur Verfügung und welches Potential bieten diese für eine professionelle Zusammenarbeit und Kommunikation? Diese Fragen beantwortet eine gerade erschienene Analyse, die am Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt (h_da) erarbeitet worden ist. In einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Innovations- und Technikanalyse geförderten Projekt hat die Kulturpädagogin und IT-Journalistin Christiane Schulzki-Haddouti “Kooperative Technologien in Arbeit, Ausbildung und Zivilgesellschaft” untersucht. Schulzki-Haddouti war für die 14-monatige Arbeit an dieser Studie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der h_da beschäftigt. Das Projekt wurde zudem von Prof. Dr. Lorenz Lorenz-Meyer vom Studiengang Online-Journalismus betreut. Nach einem kurzen Rückblick, der zeigt, dass kommunikative und kollaborative Technologien seit Anbeginn im Internet eine herausragende Rolle gespielt haben, gibt der Bericht einen Überblick über mehr als 1000 Anwendungen. Anhand einer umfangreichen Literaturanalyse und mithilfe von 47 Experteninterviews präsentiert die Autorin einen Überblick über den gegenwärtigen Forschungs- und Kenntnisstand und identifiziert sieben Akzeptanz- und Erfolgsfaktoren für den Einsatz von kooperativen Internettechnologien.

Ich habe natürlich noch nicht das ganze Werk gelesen, aber mein Eindruck nach erstem Duchschauen ist gut. Zwar sind viele der Ideen und Konzepte für den geneigten Leser nicht neu, zumeist handelt es sich um grundlegende Dinge die aufgearbeitet und systematisiert werden (und das auf angenehmen Niveau, bspw. wenn die Entwicklungsfaktoren Resonanz und Ordnung, Bewertungen und Empfehlungen, Vertrauen, Identität und Privatsphäre und Öffentlichkeit differenziert werden), gerade das trägt aber zu einem gewissen “Referenzcharakter” bei. Sprich, man kann in dieser Studie durchaus nachschlagen und fundiertes finden.

Aus Enterprise Collaboration Berater Sicht sind die Anwendungsszenarien interessant, eben weil sie über den bekannten Unternehmenskontext hinausgehen (NGO, Nonprofit, Forschungsgruppen etc. – interessanterweise habe ich selbst schon Kunden aus allen diesen Exotenkontexten erfolgreich beraten, mit Ausnahme der beruflichen Bildung) und weil dabei auch konkrete Implementierungsempfehlungen und Erfolgsfaktoren auftauchen.

Die Bündelung in “sieben Akzeptanz- und Erfolgsfaktoren für den Einsatz von kooperativen Internettechnologien” – die KoopTech-Erfolgsfaktoren – Unterstützung flexibler Strukturen, Soziale Umgangsformen, Sensible Ressourcenerschließung und -nutzung, Nachhaltige Verfügbarkeit von Ressourcen, Unterstützung von Feedbackschleifen, Unterstützung von identitätsbezogener Teilhabe und Barrierenidentifizierung erscheinen denn auch nur vordergründig akademisch. Dahinter stehen letztlich Kernfragen (und -aufgaben) der Implementierung. Diese wird ohnehin besser weiter verstanden – es geht bei Social Software niemals um reine (IT- bzw. werkzeugseitige) Realisierung – der Charakter von Social Software Projekten rührt stets an softe Faktoren wie Unternehmenskulturen usw. und muss mit dem Kontext von gegebenen Unternehmensstrukturen und -kompetenzen sowie Unternehmensstrategien leben zurechtkommen umgehen können, manchmal auch indem das Social Software Konzept hinterfragt und modifiziert wird …

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Teams’ knowledge use and performance (under stress)

Just a short note – check out  Heidi Gardner’s Harvard Business School working paper Feeling the heat: The effects of performance pressure on teams’ knowledge use and performance (pdf)

Why do some teams fail to use their members’ knowledge effectively, even after they have correctly identified each other’s expertise? This paper identifies performance pressure as a critical barrier to effective knowledge utilization. Performance pressure creates threat rigidity effects in teams, meaning that they default to using the expertise of high-status members while becoming less effective at using team members with deep client knowledge. Using a multimethod field study across two professional service firms to refine and test the proposed model, I  lso find that only the use of client-specific expertise (not the expertise of high-status members) enhances client-rated performance. This paper thus reveals a paradox affecting teams’ use of members’ knowledge: the more important the project, the less effective the team. This paper contributes to the emerging literature linking team-level expertise utilization (instead of just recognition) with performance outcomes and also adds a novel, team-level perspective to the literature on inter-firm relations.

This is close to being an organizational collaboration pathology – huh? Now, it’s clear that having some slack time to build up social capital is essential (for building up trust and more – we’re talking of forming, norming, storming phases in teams) while in reality teams don’t always get that time (it’s a fast-paced multi-project world after all).

But putting on the heat on teams with an overblown performance focus seems to aggravate effects we know by the name of group think (and the related fall-back to well-established patterns when the going gets rough). And group norms kill creativity:

Unfortunately groups only rarely foment great ideas because people in them are powerfully shaped by group norms: the unwritten rules which describe how individuals in a group ‘are’ and how they ‘ought’ to behave. Norms influence what people believe is right and wrong just as surely as real laws, but with none of the permanence or transparency of written regulations…the unwritten rules of the group, therefore, determined what its members considered creative. In effect groups had redefined creativity as conformity.

Now what role may social software play in this situation? I agree that just mimicking Xing or LinkedIn in the hope of supporting and facilitation intra-company knowledge networks is bound to fail (and more, it’s following a flawed paradigm, social networks in companies should be understood as emergent properties of this complex social system we call organization). Designing the knowledge environments (and tools) for smart and action-oriented workers tasked with creative jobs is not easy (and very dependent of actual context too), letting the connections between interdependent teams simply emerge is a challenge. Just think of the various relations we entertain to people not in our actual company network (freelancers, alumni, competitors and complementors, partners, …), these are complex systems too:

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Rückblick auf das Expertensymposion “Wikis in Organisationen”

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Visual CC-BY Maisonbisson

Die obige Grafik ist kein Zufall – Visualisierungen dieser Art wurden letzten Freitag beim “Wikis in Organisationen” Expertensymposion mehrfach gezeigt und auf verschiedene Weise analysiert. Um was ging es: vorrangig um quantitative und qualitative Analyse der Nutzung von Wikis in Organisationen. Für mich war das interessant, u.a. weil so auch Ansatzpunkte für Coaching und Skalierung gefunden werden können. Es war also auch nicht überraschend dass sich die Diskussionen zumeist um Fragen der Implementierung drehten, bzw. wie die Nutzung eines bereits eingeführten Wikis ausgebaut werden kann.

Die visualisierten Daten lieferten hier verschiedene Ansatzpunkte für interessante Diskussionen, kein Wunder, sie können ganz verschieden interpretiert werden (wobei es mir so vorkam dass sich die verschiedenen Interpretationen vor allem aus dem qualitativen Hintergrundwissen bzw. den verschiedenen Erwartungen enstanden). Die Auswertungmöglichkeiten aus Sicht des Informatikers (und die Möglichkeiten mit deskriptiver Statistik, visuellem Datamining und Visualisierung von Netzen) sind eben mehr ein Startpunkt für weitere, mehr “explorative” Überlegungen. Die qualitative Auswertung, ergänzt mit der quantitativen Auswertung, kann dann bspw. genutzt werden um gezielt Nutzer (für Interviews oder auch für Wiki-Coaching) herauszufinden.

Was ist mir sonst noch aufgefallen, zum einen eine Fokussierung auf die Mediawiki-Engine, und ein wiederholtes Reiben an der Wikipedia, obwohl früh deutlich gemacht wurde dass die Bedingungen und Ziele von Unternehmenswikis doch sehr verschieden sind, zum anderen eine leider zu kleine Untersuchungsgruppe – vier Organisationswikis sind sicherlich zu wenig um wirklich tragfähige Ergebnisse zu liefern. Dennoch sind die Fallstudien verschiedener Wikis natürlich interessant, auch wenn die verschiedenen Organisationen recht unterschiedliche Arbeitsweisen aufweisen.

Zum anderen fand ich es interessant dass immer wieder Anknüpfungspunkte zu Wikipatterns in der Diskussion auftauchten – der Werkzeugkasten “Wikipatterns” wird bekannter, bspw. wenn die zentrale Rolle von Wikigärtnern und Wikignomen (adoption patterns) diskutiert wird.

Zuletzt: der Mac hat mich (freundlich, aber bestimmt) bereits an diesen versprochenen Post erinnert, einen ausführlichen Bericht vom Symposion hat Cedric gepostet: Expertensymposium – Wikis in Organisationen.

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