Die CeBIT 2010 ist um und langsam treffen die Rückblicke und Einschätzungen ein. Da will ich nicht fehlen und schaue auf das erste WikiCamp am CeBIT-Samstag zurück.

Ob ich einen generellen CeBIT-Rückblick schreiben soll – ich weiß nicht. Zwar war ich schon seit Donnerstag in Hannover – aber zumeist auf der Webciety oder in der angrenzenden Blogger Lounge von t3n. Und da das dichte Programm – gerade auch der Global Conferences – einem kaum die Gelegenheit zum Durchschnaufen gab, vom reflektierenden Innehalten ganz zu schweigen, stellt sich nun die Frage was berichtenswert ist. Wobei – eines ist auf jeden Fall bemerkenswert: Die Webciety war der Ort an dem man sich traf, sie war der Anlaufpunkt für alle, die sich mit dem Social Web beschäftigen. Deshalb auch an dieser Stelle ein großes Lob an die Macher für die Plattform. Die Webciety war quasi eine Social Web Messeinsel, mit interessanten Themen und Gesprächen.

Dank der Webciety-Macher bekamen wir ja auch sowohl Räume für die WikiCamp Sessions als auch eine Plattform um das Konzept des WikiCamps, bzw. von BarCamps generell, vorzustellen. Entsprechend machten wir dann auch die Vorstellungsrunde und die Sessionplanung “in the wild” und öffentlich. Und ja, es wäre kein WikiCamp wenn wir das OpenGrid der Sessionplanung nicht gleich im Community-Wiki eingetragen hätten …

In der Tat war dann auch das OpenGrid ähnlich gut gefüllt wie die Sessionräume – wir haben denn auch den konkreten Ablauf während des Tages sehr flexibel handhaben müssen, ähnlich flexibel wie wir das Problem gelöst haben dass der Beamer zu tief stand …

Ja, auch dafür sind die Saftboxen von Walther’s sehr gut geeignet – Danke Kirstin für deine Unterstützung. Und im Foto oben sieht man auch sehr schön die WikiCamp T-Shirts, bedruckt von Printequipment.

Die einzelnen Sessions wurden zum Teil in Buzz und Wave, zum Teil im Wiki mitgeschrieben und -dokumentiert, spannend sind u.a.

Mittlerweile kommen auch die ersten Blogposts von Teilnehmern herein. Unter anderem hat Matthias hier seine Folien zur Session “Einführung von Wikis in Unternehmen” gepostet – danke dafür (und ja, das Lob “BarCamp, back to the basics” höre ich gerne):

Ein Tisch, ein paar Stühle drum und ein Beamer. Mehr braucht man nicht und genau so war das Wikicamp.

Es wäre doch schön eine solche informelle und produktive Zusammenarbeit über den Tag hinaus – sprich auch nach dem WikiCamp – hinzubekommen, nicht wahr? Genau daran “krankt” es ein bisschen bei vielen BarCamps offenen Veranstaltungen – eine nachhaltige Vernetzung wäre wichtig ist aber schwer umzusetzen. Mal sehen wie wir das mit dem WikiCamp hinbekommen, in jedem Fall muss das ja keine einmalige Veranstaltung bleiben.

Persönlich habe nicht so viel mitschreiben und -arbeiten können wie ich wollte (und auch meine geplante Session zum Thema Wiki Usability und Design musste ausfallen). Zum einen weil ich nebenher einige organisatorische Dinge stemmen musste – zum anderen weil ich während dem dritten und vierten Timeslot mit Dion Hinchcliffe eine Art Fireside Chat auf dem LKS Forum zu Enterprise 2.0, Adoption und Implementierug (und ja, auch zu Google buzz) hatte.

Am Ende des WikiCamps haben wir beide dann auch ein kurzes Executive Summary auf der Webciety gezogen, sprich eine Zusammenfassung der Ergebnisse des WikiCamps und unseres öffentlichen Geek-Talks Fireside Chats.

Thanks, Dion – always a pleasure!

Apropos Smarter Work – hier noch ein weiteres Interview-Video. Im Gespräch ist Harald Kiehle, der ja auch am Lotus JamCamp im April teilnehmen wird:

Wussten Sie, dass 42 % aller Mitarbeiter Entscheidungen aufgrund falscher Informationen treffen? Oder dass ein durchschnittlicher Arbeitnehmer 2 Stunden am Tag mit der Suche nach Information verbringt? Das sind 22.000 Stunden, knapp 3.000 Arbeitstage bzw. 8 Jahre bezogen auf ein komplettes Arbeitsleben.

Im Videointerview erläutert Harald Kiehle, Leiter Smarter Work bei IBM, was IBM unter dem Begriff Smarter Work versteht, welche Vorteile Unternehmen haben, wenn Sie Arbeitsabläufe und Arbeitsprozesse intelligent gestalten und welche Einstiegspunkte es für Unternehmen gibt. Zuletzt erläutert er, inwiefern sich Unternehmen ändern müssen, um ein attraktiver Arbeitgeber für Digital Natives zu sein.

Via Anika bzw. dem Lotus Twitter-Account habe ich eines der Videos, die vom #LJC Team während der CeBIT gedreht wurden gefunden. Zwar wird deutlich welches Geräuschniveau in Halle 2 herrschte, aber man kann dennoch gut folgen:

Auf der CeBIT bot sich die Gelegenheit mit Dirk Wittkopp, Vice President Developent des IBM Forschungs- und Entwicklungszentrums in Böblingen, zu sprechen. Wir haben ihn gefragt, wie in seinen Augen der Arbeitsplatz der Zukunft aussieht, wie wir mit Hilfe von Technologien, vorhandene Daten intelligenter nutzten können und wie er den Trend der Kommunikation in Echtzeit einschätzt. Im Forschungs- und Entwicklungszentrum werden täglich die Innovationen von morgen entwickelt. Deshalb unsere Frage zum Schluss: Wo geht die Reise hin?

Rund um das Thema Smarter Work sind mir zudem in den letzten Tagen ein paar weitere Inhalte aufgefallen, u.a. dieser Podcast im DRadio - Wie sich die Arbeitswelt verändert hat, mp3:

Vorbei die Zeiten, als man von der Lehre bis zur Rente im selben Betrieb arbeitete, die Stechuhr die Arbeitszeit diktierte und harte körperliche Tätigkeiten Alltag waren. Heute ist der flexible und mobile Arbeitnehmer gefragt, Rationalisierung und technischer Wandel prägen die Lebenswirklichkeit der Beschäftigten.

Zum anderen dieser Podcast von SWR 2 Leben – Ich bin mehr als mein Job, mp3:

Sinnvoll leben unabhängig vom beruflichen Status. Von Susanne Harmsen. SWR2 Leben vom 10.02.2010 Karin Meissner war eine mustergültige berufstätige Mutter in der DDR. Zwei kleine Söhne, trotzdem Schichtdienst als Fernsehtechnikerin. Doch dann kam die Wende und die Kündigung. Als Fernsehtechnikerin hatte sie keine Chance mehr und damit ist ihre Geschichte typisch für die Postmoderne: Eine unveränderte Lebensstellung ist heute die absolute Ausnahme und das verlangt eine neue Haltung zur Arbeit, sagt der Psychotherapeut Albert Pietzko.

Beide Reportagen drehen sich zwar nicht explizit um Wissensarbeit und Co., aber insgesamt passt das doch alles sehr gut zu den Themen des Lotus JamCamps im April, und sei es weil es um lebenswerte Arbeit geht:

  • Arbeitsplatz der Zukunft: Was erwarten die Digital Natives, wenn sie ins Berufsleben einsteigen? Was fordert die Wirtschaft von ihnen?
  • Enterprise 2.0 – das vernetzte Unternehmen der Zukunft: Was bedeutet das für Unternehmen?

I decided to give this blog a new design – this is a prototype and I am still optimizing , but the basic idea is like this:

Modern look, two sidebar columns where both pointers to conversations and syndicated content go, and a header & footer area where admin stuff and additional links (blogrolls!) go.

Overall it’s based on Anton Schevchuk’s constructor theme set, that allows for a lot of customizing and tweaking.

The technology underneath is basically the same as before, the only thing I added was the Google Buzz wordpress plugin that provides the nifty buzz widget in the middle column. That said, it’s placed there, ie. in the “conversation sidebar” for a reason: I find that I engage a lot more in dicusssions on buzz – much more than on Twitter – so this is a place I find worthy mentioning and linking to.

What do you think of the new design?

Nach der CeBIT und allen damit verbundenen Aufgaben, Terminen und der üblichen Rennerei ist es Zeit inne zu halten und ein, zwei Sachen zu posten, die bereits zu lange warten. Das erste ist das Slideset zu einem Workshop beim VDMA in Frankfurt, den ich gestalten durfte (es gilt das gesprochene Wort, die Folien können unter CC-by Attribution-No Commercial-Use bei Slideshare heruntergeladen werden, sie werden auf Wunsch der Teilnehmer hier zur Verfügung gestellt). Vielen Dank an Herrn Gottwald vom VDMA für die Einladung und an alle Mitdiskutierer.

Die Diskussion war lebhaft, interessant und sehr konkret – die Folien dienten mehr als Anknüpfungs- und Ausgangspunkt für eine branchenspezifische Vertiefung:

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Tomorrow there’s the WikiCamp upcoming at CeBIT saturday. I just checked out the rooms that are provided thank to T-Systems MMS – they are cozy but a little smallish. Don’t bring your relatives or bulky luggage (and no elephants, nor any other pets).

We’ll start with a meet ‘n greet, only to get into arranging the session proposals on the OpenGrid. This will happen around 10 AM ct. Check out the session proposals, and think up some cute questions to bring. Coffeefruit juice and T-Shirts are organized – beamers are on site as well …

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March 6, 2010 there’s the WikiCamp scheduled on CeBIT saturday. By now some session proposals have been made, some discussions got triggered (online but also offline at the BarCamp Nürnberg where I was this weekend), and some sponsors have voiced their interest and sponsorship.

And I bet you’re really glad that there will be Sonntagmorgen coffee, great fruit juices and T-Shirts as well …

Speaking of what to expect I thought it a good idea to detail the language policy of WikiCamp – you’re expected to present your session in English if there’s at least one person in the room who isn’t comfortable with German. As a german you might be lucky and find a pure german audience, but I wouldn’t bet on it.

Of course it’s perfectly fine to propose a session in German language, but you know – CeBIT is quite an international event – so let’s try to play nice and stick to English mostly. Looking forward to meeting you at WikiCamp.