Interview zu Enterprise 2.0 Beratungsmethoden und -praktiken

Das zweite Interview der Woche fokussierte auf Enterprise 2.0 Beratung – ich notiere hier erst einmal die Fragen die mir Michael Dekner aus Wien in einem Skype-Interview gestellt hat. Meine Antworten waren zwar recht ausführlich, können aber natürlich nicht einfach so hereinkopiert werden. Da ich aber ohnehin einen Blogpost zur Thematik plane, kommen hier schon einmal die Grundzüge des Interviews:

– Beratungsleistungen von frogpond?

– (übliche) Vorgehensmodelle in Enterprise 2.0 (Beratungs-)projekten?

– (übliche) Methoden in den jeweiligen Projektphasen?

– Methoden mit denen bspw. Akzeptanzbarrieren angegangen werden können – und welche Barrieren treten typischerweise auf?

– frogpond-Empfehlungen zur Überwindung dieser Barrieren?

15 Jahre Wiki

Diese Woche wurde ich von einem Journalisten – jener war auf der Recherche zum Thema “15 Jahre Wiki” – via Email und mit der Bitte um kurze Antworten befragt. Diese kurzen Antworten zum Thema Wiki zu formulieren ist nicht immer einfach – gerade wenn es um die Vielfalt der heutigen Einsatzgebiete geht. Insofern ist es vielleicht eine gute Idee hier die Fragen und meine Antworten zu dokumentieren, später werde ich sie auch noch im offenen Intranetwiki dokumentieren:

1. Wo werden Wikis heutzutage eingesetzt?

In Unternehmen sind die wesentlichen Einsatzarenen interne Kommunikation und Wissensmanagement, zunehmend auch für Aufgaben rund um das Innovations- und Ideenmanagement. Insgesamt sind Wikis zentraler Bestandteil von “Intranets 2.0”.

In meinen eigenen Projekten habe ich daneben noch Wikis in der Unterstützung von Service- und Sales-Einheiten eingeführt – der Einsatz in der betrieblichen Weiterbildung wäre zwar prädestiniert, ist aber bisher nicht so ausgeprägt. Leider, ja …

2. Wo haben sie ihre Stärken, wo stecken die Tücken?

Stärken von Wikis sind die leichte Anpassbarkeit an veränderliche Aufgaben, die Förderung der Beteiligung von Mitarbeitern, die Schnelligkeit mit der Inhalte gemeinsam erarbeitet und weiterentwickelt werden können, die Förderung von eigenständigem Mitwirken und -gestalten von Mitarbeitern und vieles mehr 😉

Technisch gesehen sind Stärken die “Leichtgewichtigkeit” und die leichte Skalierbarkeit der Lösungen – Wikis sind so für viele betriebliche Aufgaben eine effiziente Lösung. Ein wichtiger Aspekt der leider oft vergessen wird ist zudem dass Wikis in der Regel und quasi “von Hause aus” barrierefrei und standardkonform sind

Tücken sind präsent, aber letztlich vermeidbar. Ein grundlegendes Risiko beim Einsatz von Wikis ist es das Projekt, das die Einführung letztlich darstellt, nur technisch zu verstehen. Der Einsatz von Wikis im Unternehmen ist aber stets auch ein Wandelprojekt, sprich wenn man die sozialen Aufgaben unterschätzt und Wikis durch die Brille eines klassischen IT-Projekts versteht ist das ein Risiko.

Beratung bei der Einführung tut also not …

3. Welche Unternehmen und Einrichtungen sind in Ihren Augen “vorbildliche WIki-Nutzer”? (gerne Spezialgebiete – Wikipedia habe ich schon erwähnt 😉

Da gibt es gar nicht so arg viele – zu oft werden die wirklichen Potenziale nicht wirklich ausgeschöpft.

Massiver und erfolgreicher Einsatz von Wikis wird uns bspw. aus Unternehmen wie Google berichtet, dieses Unternehmen “läuft auf und durch Wikis”. Daneben ist IBM ein guter Kandidat, und das Spezialunternehmen CIA, das mit Wikis und Blogs die “competitive intelligence” unterstützt.

4. Mit welchen Schwierigkeiten haben sich Nutzer auseinanderzusetzen?

Wikis haben punktuell “andere” Anforderungen – bspw. ist es für Nutzer vorteilhaft sich sprachlich – und vor allem schriftlich – gut ausdrücken zu können. Nicht allen Mitarbeitern fällt das leicht, manche legen sich auch ungern öffentlich und dokumentiert fest (Email ist dagegen eher privat …), andere scheuen die Transparenz über die eigenen geleisteten Beiträge, wieder andere befürchten Konsequenzen wenn ihnen im Wiki Fehler unterlaufen.

Technisch und in Bezug auf die Usability gibt es weniger Probleme, es ist meist mehr ein Reiben mit der gelebten Organisationskultur und -prozessen. Die häufig geäußerte Angst vor einem Information Overload und einer Überflutung kann man bspw. durch Coaching und insgesamt einen begleiteten Einführungsprozeß auflösen.

Q&A, TGIF und mehr

Weekend at last, a little gap in between – and a bit of time to blog some of the things that happened during the week – like:

– interviews on Enterprise 2.0 consulting and wikis (german language),
– discussions on buzz and on buzz,
– a lengthy explanation on what to aggregate and where and how to do it,
– a post on last week’s SOMESSO summit in London,
– some compilation posts on smarter work and knowledge work,
– my proposal for the upcoming Lotus JamCamp (german language, explaining the rationale in English),
– and whatever else is worthwhile. There’s been quite a lot, yes.

I will link to the individual posts later, as I come around in writing them (psst, we’re doing some redecoration house DIY work this weekend too, check out my buzz to see pics 😉

SOS VideoClass N°2 – social web in the workplace

This one’s especially for Xavier, Gonzalo and Ton – who will be able to follow Luc no doubt. The rest of us must do with the english transcript at his site, including “it is time to stop overprotecting people. It is time to take both feet off the [brakes]. It is time to see social media no longer as a threat but as an opportunity.”

Oh, and check out how he sees and interprets the modern workplace …

Posted via web from stirring the frogpond

Upcoming: BarCamp Bodensee – 5./6. Juni

I said that there’s more upcoming notes, huh? This one is important too, because you don’t want to miss the BarCamp Bodensee, June 5-6 in Konstanz. Registration is open, and the first 100 places went really fast (there will be another round of tickets, enter yourself in the waiting list to be lucky then).

So join the French/Swiss/German crowd and please spread the word in France and everywhere you can. Point is, it’s located in a tri-country-just-across-the border setting – let’s hope that many french and international visitors can come to Konstanz this time around. Last year the BarCamp Bodensee was quite a treat, I suppose that this year’s gonna be even better 😉

Upcoming: re:publica 2010 and Lotus JamCamp

Now, there are even more upcoming notes in the drafts – and they’re connected on many accounts. But this one’s special – it’s about the largest and most outstanding german social-web conference that is scheduled April 14-16 in Berlin, re:publica. They’re expecting up to 2500 participants this year, I will be one of them …

re:publica is a conference concerning blogs, social media and the digital society which will be taking place for the fourth time from 14 – 16 April and will be organised and hosted by newthinking communications and Spreeblick.

The program is beginning to materialize, as is one of the inter-connections I want to promote: the Lotus JamCamp which is basically kicked off at the re:publica, followed by a (geek) bus tour through Germany with parallel Online Idea Jamming and the on-site event in Stuttgart-Ehningen on April 23-24. IBM is partnering with re:publica and disclosure: I am helping IBM in organizing this, see other blog posts on the LJC.