In-House Social Networks

Weil ich gestern abend im Rahmen des Socializing nach dem Webmontag dazu gefragt worden bin – ja, auch das ist ein Aspekt und eine Arena für Enterprise 2.0. Heather Green in BusinessWeek Online zu In-House Social Networks:

With a nod to Facebook, large companies now have the virtual equivalent of the water cooler on the Web.

Interessanter Artikel, u.a.

Executives have legitimate concerns about spending time and money on something that could be just the latest techno flavor of the week. Remember knowledge management software? That product [nun ja, MK], designed to handle a lot of the same tasks as today’s corporate social networks, was one of the hot buzzwords of the late 1990s. […]

Nun ja, auch Communities of Practice und Soziale Netzwerke in Unternehmen sind keine neue Idee, auch wirken quasi “zeitlose” Erfolgsfaktoren (wie bspw. geteilte Vorhaben, Ziele etc). Aus meiner Sicht besteht dennoch ein Vorteil dieser neuen Plattformen darin, dass informelle, soziale Prozesse (im Idealfall umfassend) unterstützt werden und neue Funktionalitäten wie bspw. Scanning und Exploring hinzukommen, die der berühmte Wasserkühler nicht bieten kann.

Interessanterweise waren gerade informelle soziale Netzwerke im Wissensmanagement ein immer wiederkehrendes Thema in meinen Diskussionen rund um den Bangkok Workshop zu Knowledge Management Implementation: Wissen wird so bspw. in Japan noch hauptsächlich in direktem persönlichem Kontakt (und natürlich nicht nur während der Arbeitszeit sondern auch bei gemeinsamen Drinks nach der Arbeit etc.) weitergegeben. Die Chancen diesen Prozess der Vermittlung impliziten Wissens durch Social Software zu unterstützen wurden von den Teilnehmern eher kritisch gesehen, auch weil andere Prinzipien wie das Senioritätsprinzip bremsend wirken. Mehr dazu vielleicht morgen am WikiWednesday Stuttgart

4 Responses to “In-House Social Networks”

  1. Stefan Graf says:

    Ich war zwar leider nicht auf dem WebMontag, aber dafür gestern auf dem WikiWednesday!

    Danke nochmal für die tolle Organisation & Moderation.

    Würde mir für den nächsten WikiWednesday jedoch einen längeren Zeitraum für das “Socializing” wünschen.
    Im Mash haben sich 2 feste Gruppen gebildet und sich schnell in privaten Themen verloren…

    Hat aber trotzdem Spaß gemacht! 🙂

  2. […] Stefan Graf fand die Veranstaltung auch gut – die Anregung mit mehr Zeit für Networking und fachlichen Austausch nehmen Cedric und ich auf. Auch mir als Moderator ging es so, auch wenn an unserem Tisch doch noch ziemlich lange über fachliche Themen diskutiert wurde. Wir werden sicher überlegen, wie wir das beim nächsten Mal umsetzen, jeder der Ideen und Anregungen hat ist wieder eingeladen im Wiki für den dritten Stuttgarter WikiWednesday mitzumachen. […]

  3. Ayami says:

    “Das Wertvollste im Leben ist die Entfaltung der Persönlichkeit und ihrer schöpferischen Kräfte”. Ich glaube, das trifft es hier ziemlich gut. Geäußert hat das übrigens Albert Einstein.

  4. Martin Koser says:

    Nachdem der nächste WikiWednesday Stuttgart der zehnte (sic!) ist, wird da fast ausschließlich Socializing & Networking auf dem Programm stehen. Auf die “Entfaltung der Persönlichkeit und ihrer schöpferischen Kräfte” beim Grillen o.ä.

    Terminabstimmung: http://doodle.com/556bu8kbt5sbbpbh

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