Letzter WikiWednesday Stuttgart in 2010 …

… war gestern bei CoWorking 0711 – und ich darf sagen es war sehr nett und informativ. Die Mini-Agenda haben wir schnell fallen gelassen bzw. sind thematischen Pfaden gefolgt, die für nicht anwesende vielleicht nicht immer einfach zu verstehen sind. Ein Teilnehmer der zum ersten mal dabei war stellte denn auch sehr korrekt fest dass es beim WikiWednesday eigentlich gar nicht mehr so sehr um Wikis an sich geht. Richtig, der Fokus hat sich über die Jahre schon gewandelt. In Stichworten haben wir uns dieses mal u.a. über diese Dinge, Veranstaltungen und Ideen unterhalten:

- Die Microblogging Lösung Communote im Einsatz bei Coworking 0711
Hackerspace Stuttgart (da könnte auch noch ein richtiger Blogpost folgen, sympathischerweise läuft hier auch ein DokuWiki)
- Sicherheit in der Informationsverarbeitung im weitesten Sinne (PGP Verschlüsselung direkt in Google Mail, Ecole de Guerre Economique, fefe, TSA und die Risiken einer Reise in die U.S.A., werden Unternehmen jemals sensible Daten bspw. bei Google Apps hosten? und mehr)
- Berichte und Eindrücke vom WikiFest Berlin – u.a. mit Verweisen auf TilsWiki, und (später von mir entdeckt) einen Talk zu Collaborative Business Applications – “Poiesipedia.com: Connectivity, Collaborativity, Conclusivity, Creativity” – The four golden “Cs” of collaborative software and what they mean for the business world
IckeWiki released – Friedel hat uns eine Demo gezeigt und wir haben gemeinsam in der Sandbox experimentiert
- TikiWiki – das Wiki CMS Groupware (und mehr) System
- XWiki kann auch viel, es ist weniger ein Wiki als vielmehr eine (Applikations-)Plattform, die auch ein Wiki ist
- Lotus Connections 3.0 und warum es sich lohnt nach Orlando zur Lotusphere zu fliegen (auch hier folgt ein richtiger Blogpost)
- in nicht mal mehr zwei Wochen ist die LeWeb in Paris und ich bin dabei
- und natürlich ausgiebige Gespräche rund um sinnvolle und erfolgsversprechende Implementierungspfade von Enterprise Social Software

Den nächsten (und dann 14.) WikiWednesday werden wir vermutlich Mitte/Ende Februar 2011 organisieren, hier habe ich schon mal die Terminabstimmung dafür eingerichtet. Verbindliche Ankündigung dann wie immer im Wiki bzw. hier im Blog. Ich würde mich freuen wenn wieder viele dabei sein könnten!

Upcoming: HalloWelt Projekttag, BarCamp Stuttgart

Das Wochenende ist gut gefüllt – in wenigen Stunden mache ich mich auf den Weg zum BlueSpice Projekttag von HalloWelt in Regensburg. Zusammen mit anderen Wiki-Beratern, -Anwendern und -Evangelisten “Advocates” werden wir testen, diskutieren, Erfahrungen austauschen und Ideen entwickeln. Das wird interessant – das (Lösungs-)Portfolio im Enterprise Wiki Bereich erweitert sich bei vielen von uns. Sprich, wir alle haben mehr Lösungen im Angebot als (Enterprise-)Wikis. Insbesondere stehen Open Source (Enterprise 2.0 / Social Software)-Projekte neben dem Angebot kommerzieller Anbieter (von den Mischformen ganz zu schweigen, wo bspw. Open Source-Varianten von Bezahlsoftware angeboten werden). Für Anwender wie Berater sind das natürlich spannende Zeiten – mit Chancen wie Risiken – insofern freue ich mich sehr auf die Gespräche morgen.

Wie sehr ich mich freue? Zugunsten des BlueSpice Projekttages versäume ich den ersten Tag des BarCamp Stuttgarts, das eigentlich eine absolute Pflichtveranstaltung und ein Muss für mich ist. Und weil am Sonntag ein nicht-abzusagender-privater-Termin ansteht habe ich nun die Wahl entweder am Samstag abend spät – nach der Rückkehr aus Regensburg – oder am Sonntag morgen früh die BarCamp-Meute zu treffen. Nun komme mir aber keiner mit dem Vorschlag beides zu machen, das sind sich gegenseitig ausschließende Optionen …

Effizienzgewinne durch die Einführung von Enterprise 2.0

Ulrike Reinhard hat ein Interview mit Frank Roebers u.a. zu seinen Erfahrungen mit Corporate Wikis bei der Synaxon durchgeführt, unten folgt das Video dazu. Interessant ist aber die Vorphase – Frank hat zur Vorbereitung im Synaxon-Intranet-Wiki seine Mitarbeiter um Feedback und Input gebeten. Die Frage war ob und wenn ja welche Effizienzgewinne durch den Einsatz von Social Web-, sprich Enterprise 2.0-Instrumenten in der Firma (bzw. im Unternehmensnetzwerk) gesehen werden. Warum ist das interessant? Ich finde weil es zeigt wie effizient mit Wikis gearbeitet werden kann, d.h. wenn sie gelebt werden. Dann sind sie Arbeitsinstrumente, und die funktionieren am besten wenn sie in die ganz normalen (täglichen) Abläufe integriert werden.

Apropos: Synaxon und 2.0-ige Führungskultur – dazu findet sich auch einiges im Interview mit Frank Roebers, das Joachim Niemeier und ich (damals, ja) für das Buch DNA digital – Wenn Kapuzenpullis auf Anzugträger treffen geführt haben. Und wer ist Herausgeber des Buches, ja richtig, der Kreis schließt sich immer wieder …

Via Frank und Cedric

Upcoming: DNUG Workshop am 9. Juni

Ja, das steht auch vor der Tür – nächste Woche in Berlin bei der Frühjahrskonferenz der deutschen Notes User Group:

In dem Social Media Workshop am 9. Juni gehen Stefan Pfeiffer, Marketing Manager Lotus, IBM Deutschland,  Thorsten Zoerner, Solution Architect Business -Experte bei der IBM, Martin Koser, Enterprise 2.0-Berater und Blogger, und Lars Basche, Social Media Consultant bei Text 100, auf diese und weitere Fragen ein und geben Antworten. Die Teilnehmer erhalten einen Einblick in die Möglichkeiten, die Social Media ihnen im internen und externen Einsatz eröffnen und bekommen Tipps für ihre konkrete Situation.

Ich freue mich darauf die Notes & Connections Familie wieder zu treffen und bin gespannt welchen Verlauf der Workshop dieses mal nehmen wird (hier der Blogpost zur Diskussionsrunde bei der Herbstkonferenz in Fulda 2009). Spannende Fragen gibt es ja genug, Stefan hat hier einige davon gesammelt: “Wie sollten Unternehmen anfangen mit Social Media? Worauf sollten sie achten, um nicht in Fettnäpfchen zu treten? Welche Relevanz haben Social Media im B2B-Umfeld? Wie bereitet man seine Mitarbeiter vor, welche Hilfestellungen benötigen sie? Was ist machbar und was nicht? Wie behält man bei der Informationsflut den Überblick und trennt Relevantes von Unwichtigem? Welche Ziele können erreicht werden und wie lässt sich Erfolg messen?”

Mein Part wird es sein, die Implementierungs- und Change Management Aspekte herauszuarbeiten, und damit den Teilnehmern Wege aufzuzeigen, die gangbar sind. Natürlich sind die Erfolgsfaktoren von “Corporate Social Media” abhängig vom Kontext des jeweiligen Unternehmens, dennoch lassen sich hier schon einige generische (und eine Reihe von praktischen) Erfahrungen und Best Practices vermitteln.

Working Wikily

Working Wikily has just been published as an article in the summer edition of the Stanford Social Innovation Review. This version contains new examples and is written in a more narrative format that is even easier to read. I hope you find it valuable. You can view it in the reader below or download the PDF from the SSIR website. Please pass it along to anyone you know who might be interested in applying these ideas to their work (via)

So pass it along:

View more documents from Noah Flower.

15 Jahre Wiki

Diese Woche wurde ich von einem Journalisten – jener war auf der Recherche zum Thema “15 Jahre Wiki” – via Email und mit der Bitte um kurze Antworten befragt. Diese kurzen Antworten zum Thema Wiki zu formulieren ist nicht immer einfach – gerade wenn es um die Vielfalt der heutigen Einsatzgebiete geht. Insofern ist es vielleicht eine gute Idee hier die Fragen und meine Antworten zu dokumentieren, später werde ich sie auch noch im offenen Intranetwiki dokumentieren:

1. Wo werden Wikis heutzutage eingesetzt?

In Unternehmen sind die wesentlichen Einsatzarenen interne Kommunikation und Wissensmanagement, zunehmend auch für Aufgaben rund um das Innovations- und Ideenmanagement. Insgesamt sind Wikis zentraler Bestandteil von “Intranets 2.0″.

In meinen eigenen Projekten habe ich daneben noch Wikis in der Unterstützung von Service- und Sales-Einheiten eingeführt – der Einsatz in der betrieblichen Weiterbildung wäre zwar prädestiniert, ist aber bisher nicht so ausgeprägt. Leider, ja …

2. Wo haben sie ihre Stärken, wo stecken die Tücken?

Stärken von Wikis sind die leichte Anpassbarkeit an veränderliche Aufgaben, die Förderung der Beteiligung von Mitarbeitern, die Schnelligkeit mit der Inhalte gemeinsam erarbeitet und weiterentwickelt werden können, die Förderung von eigenständigem Mitwirken und -gestalten von Mitarbeitern und vieles mehr ;)

Technisch gesehen sind Stärken die “Leichtgewichtigkeit” und die leichte Skalierbarkeit der Lösungen – Wikis sind so für viele betriebliche Aufgaben eine effiziente Lösung. Ein wichtiger Aspekt der leider oft vergessen wird ist zudem dass Wikis in der Regel und quasi “von Hause aus” barrierefrei und standardkonform sind

Tücken sind präsent, aber letztlich vermeidbar. Ein grundlegendes Risiko beim Einsatz von Wikis ist es das Projekt, das die Einführung letztlich darstellt, nur technisch zu verstehen. Der Einsatz von Wikis im Unternehmen ist aber stets auch ein Wandelprojekt, sprich wenn man die sozialen Aufgaben unterschätzt und Wikis durch die Brille eines klassischen IT-Projekts versteht ist das ein Risiko.

Beratung bei der Einführung tut also not …

3. Welche Unternehmen und Einrichtungen sind in Ihren Augen “vorbildliche WIki-Nutzer”? (gerne Spezialgebiete – Wikipedia habe ich schon erwähnt ;-)

Da gibt es gar nicht so arg viele – zu oft werden die wirklichen Potenziale nicht wirklich ausgeschöpft.

Massiver und erfolgreicher Einsatz von Wikis wird uns bspw. aus Unternehmen wie Google berichtet, dieses Unternehmen “läuft auf und durch Wikis”. Daneben ist IBM ein guter Kandidat, und das Spezialunternehmen CIA, das mit Wikis und Blogs die “competitive intelligence” unterstützt.

4. Mit welchen Schwierigkeiten haben sich Nutzer auseinanderzusetzen?

Wikis haben punktuell “andere” Anforderungen – bspw. ist es für Nutzer vorteilhaft sich sprachlich – und vor allem schriftlich – gut ausdrücken zu können. Nicht allen Mitarbeitern fällt das leicht, manche legen sich auch ungern öffentlich und dokumentiert fest (Email ist dagegen eher privat …), andere scheuen die Transparenz über die eigenen geleisteten Beiträge, wieder andere befürchten Konsequenzen wenn ihnen im Wiki Fehler unterlaufen.

Technisch und in Bezug auf die Usability gibt es weniger Probleme, es ist meist mehr ein Reiben mit der gelebten Organisationskultur und -prozessen. Die häufig geäußerte Angst vor einem Information Overload und einer Überflutung kann man bspw. durch Coaching und insgesamt einen begleiteten Einführungsprozeß auflösen.

Upcoming: WikiCAMP at CeBIT 2010

Mark the date and arrange your travel plans wisely – on March 6, 2010 we’ll have the first WikiCamp at CeBIT

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The venue is in Hall 6 at the FORUM Learning & Knowledge Solutions, nearby the Webciety area. There will be some smaller rooms for workshops and small group discussions – plus a large general meeting area where lightning talks, interviews and the closing session is planned. Add your session proposals now.

Here’s the planned schedule:

10:00 – 11:40 Opening, Meet ‘n Greet, Plan for sessions
11:40 – 12:25 First sessions
12:30 – 13:15 Open for sessions (or lunch if you’re hungry)
13:20 – 14:05 Timeslot 3 – plus one session in the forum
14:10 – 14:55 Timeslot 4 – plus one session in the forum
15:00 – 16:30 Closing it up – what have we discussed and what have we learned