Lotus JamCamp – Sessionvorschlag: Erfolgsfaktoren von Enterprise Social Software

Noch 10 Tage bis zum Lotus JamCamp in Ehningen – aber im Grunde bleibt weniger Zeit, denn bereits morgen fällt bei der re:publica der Startschuss zum (Online) IdeaJam. Es wird Zeit meinen Sessionvorschlag auch hier zu bloggen, in der Community habe ich das schon länger eingetragen:

Erfolgsfaktoren von Enterprise Social Software

Durch Enterprise Social Software soll die interne Zusammenarbeit – sei es auf Projekt- oder Unternehmensebene – unterstützt und gefördert werden. In dieser Session werden die Herausforderungen und Randbedingungen der erfolgreichen Nutzung systematisiert. Darauf aufbauend werden Erfolgs- und Mißerfolgsfaktoren herausgearbeitet und geprüft ob und wie sich diese in den verschiedenen Instrumenten des Enterprise 2.0 Werkzeugkastens wie Wikis, internen Blogs und Microblogs, internen Chats u.a. spiegeln.

Hört sich vielleicht ein bisschen theoretisch an, aber in der pragmatischen Ausgestaltung wird das sicher eher wieder, ja – pragmatisch und praxisnah.

Letzten Endes lebt das BarCamp-Format auch des #LJC von der offenen Kommunikation, ich bin also zum einen gespannt wie das Modell ankommt, zum anderen aber auch auf die spezifischen Modelle der anderen Teilnehmer. Und spätestens wenn die eigenen Erfahrungen mit dem Social Web im Unternehmen dazukommen wird es sicher schnell konkret werden, inklusive Feedback und daraus entstehender offener, auf konkrete Einsatzzwecke bezogener Diskussion.

Ja, genau diese hohe Erwartungshaltung habe ich für das gesamte Event (und wer daran teilnehmen möchte sollte sich jetzt anmelden).

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Upcoming: re:publica

Noch etwas mehr als 34 Stunden – dann ist es soweit: re:publica 2010 und ich bin now there. Wie immer in der Kalkscheune, wieder im Friedrichsstadtpalast und zum ersten Mal im Quatsch Comedy Club (sic!). Und wie immer mit ganz viel Internet, seiner Zukunft und Gegenwart und seinen Gestaltern. Ja, Menschen machen Konferenzen aus – und damit meine ich auch die Veranstalter hinter der re:publica – newthinking communications und Spreeblick, die zusammen mit den Partnern, Sponsoren und Unterstützern ein Riesenprogramm auf die Beine gestellt haben.

Nun ja, auch der beste Multitasker verzweifelt angesichts rund 150 h Programm, hofft stattdessen auf gutes Wetter und ruhige, persönliche Gespräche in der Frühlingssonne und mit einem Tazpresso.

Auf der anderen Seite wäre es schade wenn die Perlen übersehen und verpasst würden, entsprechend ist eine subjektive Programmauswahl aus dem vollen Programm sinnvoll und notwendig (offensichtliche Standards und Pflichtprogramm sind nicht berücksichtigt):

Mittwoch 14. April

11:00 QCC – Google Buzz for the rest of us
12:00 KS_GS – Session: La Résistance – Was Kollaboration und Coworking mit selbstbestimmem Leben zu tun haben
12:30 KS_GS – Session: Slow Design. – Oder: Wie Designthinking (vielleicht) die Welt retten kann
13:00 DSP – Session: Per Anhalter durch das Enterprise 2.0 – Kafka trifft Douglas Adams trifft organisatorische Wirklichkeiten (hier wird das Lotus JamCamp eröffnet, mehr dazu weiter unten)
14:00 QCC – Lotus JamCamp Smarter Work – Vorstellung des Jams zur Arbeitswelt von heute und morgen, gemeinsame Entwicklung und Diskussion der Themen – läuft mit wechselnden Themen und Schwerpunkten bis 17:00
15:30 FSP – What’s Next: Wie die Netzwerke Wirtschaft und Gesellschaft revolutionieren (Peter Kruse)

Donnerstag 15. April

10:00 LJC-Lounge – Session: Linux als Desktopalternative in modernen Büroumgebungen, den Wechsel wagenist klar, oder?
14:00 LJC-Lounge – Session: Wie muß eine moderne, kollaborative Webseite aussehen? – Open Innovation und Crowdsourcing von Ideen, Konzepten und Designs für das neue Kompetenzzentrum Kollaboration an der Uni Koblenz (das geht dann in den Online Idea Jam über bzw. bereitet die Prototypentwicklung während der Lotus JamCamp Bustour vor …)
16:00 KS_KS – Find your space: Smarte Tools für die mobile Arbeitswelt – iPhone Augmented Reality App für den mobilen Wissensarbeiter

Freitag 16. April

11:00 QCC – Session: Google-Werkzeuge für Wissensarbeiter: – nach der buzz Session von Mittwoch hier nun eine Google Apps Live Demo Sesssion.
16:00 QCC – Session: warum das internet scheisse ist – ja, eigentlich auch ein (wirrer?) Pflichttermin
besonders aber 10:00 – open end LJC-Lounge – den ganzen Tag ist die Lounge ein Anlauf- und Treffpunkt für das Thema „Arbeitsplatz der Zukunft“ und Smarter Work. Darin findet sich eine interessante Vielfalt an Themen, u.a. plane ich selbst zusammen mit Arnd Layer von IBM eine interaktive Workshop-Runde zu gestalten bei der wir im Spannungsfeld von organisatorischen Wirklichkeiten und Enterprise 2.0 Möglichkeiten spannende Ideen sammeln und entwickeln wollen. Wer Interesse hat – Kontakt aufnehmen oder um 15:00 in die Lounge kommen … oder die Fortsetzung dann online im Idea Jam mitgestalten.

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10 Gründe für das Lotus JamCamp – Enterprise 2.0

Warum ist es für Enterprise 2.0-Interessierte sinnvoll sich für das Lotus JamCamp in Ehningen anzumelden?

10 Gründe für Personaler hat Stefan Pfeiffer notiert, 10 Gründe für Digital Natives hat Anika aufgeschrieben, ich notiere 10 gute Gründe für Enterprise 2.0 Fans …

OK, manche der Gründe sind offensichtlich:

  • IBM ist selbst ein Beispiel (manche sagen eine Best Practice) für den Einsatz von Social Web Instrumenten im Unternehmen …
  • … und bietet mit Lotus eine Enterprise Grade Collaboration Lösung
  • … und mit LotusLive bzw. Foundations sind auch für kleinere Unternehmen vernünftige Optionen dabei.

Andere gute Gründe sind generischer, dabei aber auch für das – sich ja weiterhin dynamisch weiterentwickelnde – Enterprise 2.0 und seine Protagonisten interessant:

  • Impulse und Inspiration – neue Ideen, neue Gesprächspartner mit den verschiedensten Hintergründen – vom Wissenschaftler zum Schüler, vom Anwender zum Entwickler, vom SilverSurfer zum Digital Native. Quasi Multi-Stakeholder-Experiences, die u.a. bei der Unterstützung und Förderung der Akzeptanz von Enterprise 2.0 Anregungen liefern …
  • Vernetzen – mit anderen Teilnehmern und den IBMern – auf Basis der Gespräche beim JamCamp, in Fortführung der Ideen, die bereits beim OnlineJam entwickelt wurden oder als Ergebnis von fruchtbaren Diskussionen rund um den eigenen Beitrag zum JamCamp (klar, man muss keine eigene Session anbieten, aber das engagierte Mitdiskutieren erhöht den erfahrenen Wert)
  • Trendforschung – erfahren was aktuell bewegt und beschäftigt. Welche Fragen stellen sich die anderen? Haben Sie evtl. bereits interessante Antworten gefunden und wenn ja, sind diese für mich und mein Unternehmen relevant?
  • dazu “Zukunftsforschung” im weitesten Sinn – eingebunden in eine offene und lebendige Lernumgebung können eigene Ideen und Visionen auf den Prüfstand gestellt werden.
  • Informationen aus erster Hand und direkt von der Schnittstelle von IT und Business. Eine interdisziplinäre Gemeinschaft, die sowohl Digital Natives wie auch (IT-)Profis aus Unternehmen umfasst und die locker und hierarchiefrei diskutiert kann vielfältige Einblicke in Anforderungen und Ideen liefern, ich denke dass es genau diese Mischung ausmacht …
  • beim Lotus JamCamp kann aus der üblichen Arbeitsroutine ausgebrochen werden und neues erfahren und gelernt werden – der Termin am Freitag und Samstag ist dabei ein Kompromiss der auch der Life-Work-Balance gerecht werden soll (ein Tag leidet der Chef, ein Tag der/die Lebenspartnerin). Aber klar, es ist durchaus möglich nur einen der beiden Tage wahrzunehmen, oder bspw. am Samstag später zu kommen – es ist ein BarCamp und keine klassische Konferenz …
  • nette Arbeitsumgebung – wer schon immer auf den neuen IBM Campus in Ehningen (und seine Architektur) gespannt war hat hier die Gelegenheit reinzuschnuppern – zwar noch kein “Tag des offenen Campus”, aber immerhin …
  • und zuletzt: die Teilnahme ist kostenlos. Zwar wird um eine Anmeldung gebeten, aber diese ist – BarCamp-typisch – ohne Kosten (im Gegenteil, für die Versorgung der JamCamper beim Schaffen wird gesorgt)

Jetzt sind es doch elf gute Gründe geworden – aber es sind sicher nicht die einzigen. Wer mehr Gründe hat, ab in die Kommentare damit, ja?

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Upcoming: re:publica 2010 and Lotus JamCamp

Now, there are even more upcoming notes in the drafts – and they’re connected on many accounts. But this one’s special – it’s about the largest and most outstanding german social-web conference that is scheduled April 14-16 in Berlin, re:publica. They’re expecting up to 2500 participants this year, I will be one of them …

re:publica is a conference concerning blogs, social media and the digital society which will be taking place for the fourth time from 14 – 16 April and will be organised and hosted by newthinking communications and Spreeblick.

The program is beginning to materialize, as is one of the inter-connections I want to promote: the Lotus JamCamp which is basically kicked off at the re:publica, followed by a (geek) bus tour through Germany with parallel Online Idea Jamming and the on-site event in Stuttgart-Ehningen on April 23-24. IBM is partnering with re:publica and disclosure: I am helping IBM in organizing this, see other blog posts on the LJC.

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Smarter Work

Apropos Smarter Work – hier noch ein weiteres Interview-Video. Im Gespräch ist Harald Kiehle, der ja auch am Lotus JamCamp im April teilnehmen wird:

Wussten Sie, dass 42 % aller Mitarbeiter Entscheidungen aufgrund falscher Informationen treffen? Oder dass ein durchschnittlicher Arbeitnehmer 2 Stunden am Tag mit der Suche nach Information verbringt? Das sind 22.000 Stunden, knapp 3.000 Arbeitstage bzw. 8 Jahre bezogen auf ein komplettes Arbeitsleben.

Im Videointerview erläutert Harald Kiehle, Leiter Smarter Work bei IBM, was IBM unter dem Begriff Smarter Work versteht, welche Vorteile Unternehmen haben, wenn Sie Arbeitsabläufe und Arbeitsprozesse intelligent gestalten und welche Einstiegspunkte es für Unternehmen gibt. Zuletzt erläutert er, inwiefern sich Unternehmen ändern müssen, um ein attraktiver Arbeitgeber für Digital Natives zu sein.

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Arbeit der Zukunft

Via Anika bzw. dem Lotus Twitter-Account habe ich eines der Videos, die vom #LJC Team während der CeBIT gedreht wurden gefunden. Zwar wird deutlich welches Geräuschniveau in Halle 2 herrschte, aber man kann dennoch gut folgen:

Auf der CeBIT bot sich die Gelegenheit mit Dirk Wittkopp, Vice President Developent des IBM Forschungs- und Entwicklungszentrums in Böblingen, zu sprechen. Wir haben ihn gefragt, wie in seinen Augen der Arbeitsplatz der Zukunft aussieht, wie wir mit Hilfe von Technologien, vorhandene Daten intelligenter nutzten können und wie er den Trend der Kommunikation in Echtzeit einschätzt. Im Forschungs- und Entwicklungszentrum werden täglich die Innovationen von morgen entwickelt. Deshalb unsere Frage zum Schluss: Wo geht die Reise hin?

Rund um das Thema Smarter Work sind mir zudem in den letzten Tagen ein paar weitere Inhalte aufgefallen, u.a. dieser Podcast im DRadio - Wie sich die Arbeitswelt verändert hat, mp3:

Vorbei die Zeiten, als man von der Lehre bis zur Rente im selben Betrieb arbeitete, die Stechuhr die Arbeitszeit diktierte und harte körperliche Tätigkeiten Alltag waren. Heute ist der flexible und mobile Arbeitnehmer gefragt, Rationalisierung und technischer Wandel prägen die Lebenswirklichkeit der Beschäftigten.

Zum anderen dieser Podcast von SWR 2 Leben – Ich bin mehr als mein Job, mp3:

Sinnvoll leben unabhängig vom beruflichen Status. Von Susanne Harmsen. SWR2 Leben vom 10.02.2010 Karin Meissner war eine mustergültige berufstätige Mutter in der DDR. Zwei kleine Söhne, trotzdem Schichtdienst als Fernsehtechnikerin. Doch dann kam die Wende und die Kündigung. Als Fernsehtechnikerin hatte sie keine Chance mehr und damit ist ihre Geschichte typisch für die Postmoderne: Eine unveränderte Lebensstellung ist heute die absolute Ausnahme und das verlangt eine neue Haltung zur Arbeit, sagt der Psychotherapeut Albert Pietzko.

Beide Reportagen drehen sich zwar nicht explizit um Wissensarbeit und Co., aber insgesamt passt das doch alles sehr gut zu den Themen des Lotus JamCamps im April, und sei es weil es um lebenswerte Arbeit geht:

  • Arbeitsplatz der Zukunft: Was erwarten die Digital Natives, wenn sie ins Berufsleben einsteigen? Was fordert die Wirtschaft von ihnen?
  • Enterprise 2.0 – das vernetzte Unternehmen der Zukunft: Was bedeutet das für Unternehmen?
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Upcoming: BarCamp Nürnberg und SmarterWork beim #LJC

Wie immer – rechtzeitige Ankündigungen machen Sinn. Und zumindest eine davon ist “in time”.

Zuerst aber das zeitlich nächste und leider auch äußerst kurzfristige: an diesem Wochenende ist das erste BarCamp in diesem Jahr, das BarCamp Nürnberg. Wie immer gibt es die bewährte Aufteilung zwischen alten Hasen und Neulingen, auf die ich mich übrigens genauso freue wie auf die Treffen mit alten Bekannten. Zusammen wird sicher wieder viel gearbeitet, auch am Feierabend 2.0 – den sogenannten Nightsessions.

Falk notierte hier bereits einige der Themenvorschläge mit den meisten Interessenten, mittlerweile haben sich ein paar neue Schwerpunkte ergeben (und ich denke dass Buzz ein weiteres großes Thema sein wird). Die aktuelle Hitliste:

  • PM 2.0 – Wissensorientiertes Projektmanagement
  • Onlineshop gründen und betreiben – die häufigsten Fehler
  • Enterprise 2.0 – neue Arbeits- und Organisationsformen
  • Scrum
  • Co-working – Eine neue Form der Büroarbeit
  • Drupal für Einsteiger/Fortgeschrittene
  • Web Tools im Business Einsatz
  • Die Todsünden der Selbständigkeit

Manches davon finde ich persönlich ja auch hochspannend, ich bin gespannt was an Ergebnissen herauskommt.

Hier nun – und locker über den obigen Link zum Feierabend 2.0 verknüpft – kommt die Verbindung zur zweiten Ankündigung ins Spiel – dem Lotus JamCamp am 23./24. April in Stuttgart/ Ehningen (kurzer und selbstverständlicher Disclosure: ich unterstütze das Lotus Team bei der Organisation und Konzeptionierung der Veranstaltung).

Das LJC ist ein Open Space / BarCamp rund um die Themen Smarter Work, Collaboration und Enterprise 2.0, das eine starke Online-Komponente in Form eines Open Innovation IdeaJams hat. Es ist also mehr als eine konventionelle Veranstaltung sondern hat mehrere Elemente:

  • Online Jam – online Diskussion, die rund um die Uhr läuft und wo relevante Fragen diskutiert werden
  • eine klassische Veranstaltung auf dem IBM Campus in Ehningen mit Keyote-Sprechern (wie bspw. Nicole) und Impuls-Vorträgen
  • die “klassischen” Elemente werden mit Open Space/BarCamp-Charakteristika kombiniert, bspw. weil Teilnehmer aktiv sein sollen und sind und bspw. die Themen auswählen, die sie diskutieren wollen bzw. selbst Themen vorschlagen.
  • Teilnehmer und Stakeholder sind aktiv und sprechen miteinander – und jeder ist eingeladen an der Lotus JamCamp Community teilzunehmen, Ideen für Sessions einzureichen etc.


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